Mobiles Lernen revolutioniert die Bau- und Industriebranche

Tirol (17.05.18) – Die Frage ist nicht ob, sondern wann die Digitalisierungswelle die Bau- und Industriebranche mit voller Wucht trifft. Dabei wird die Digitalisierung nicht nur den Planungsprozess sondern auch die Personalentwicklung revolutionieren. Mobiles Lernen gilt als die Weiterbildung der Zukunft.

Die Digitalisierung ist ein Trend, der viele Aspekte der Arbeitswelt radikal verändert. Während einige Branchen dank neuer Möglichkeiten aufgeblüht sind, hinken andere hinterher. „In der Bau- und Industriebranche liegen die Potenziale der Digitalisierung überwiegend brach“, erklärt Rene Hynek, Geschäftsführer von Certific. Die Art und Weise, wie Branchenexperten miteinander sowie mit Kunden und der Öffentlichkeit arbeiten, ist oft immer noch traditionell geprägt. Laut Umfragen spielt die Digitalisierung bei den meisten Unternehmen in der Bau- und Industriebranche derzeit nur eine kleine Rolle. „Viele Unternehmen und -zulieferer in der Bau- und Industriebranche erkennen die Vorteile der Digitalisierung, aber kaum einer handelt entsprechend. Dabei ist eines klar: die Digitalisierung ist eine nachhaltige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Ohne konsequente Digitalisierung setzen Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit auf‘s Spiel“, so Hynek.
Der digitale Wandel wird alte Systeme auf den Prüfstand stellen und vor allem die Art und Weise der Zusammenarbeit verändern. Neue Technologien bringen neue Kooperationsmöglichkeiten mit sich, diese Innovationen stellen den Bau- und Industriebereich vor neue Herausforderungen.

Neues Lernen braucht das Land

Weiterbildung und Wissensmanagement wird der entscheidende Wettbewerbsfaktor der digitalen Welt. Mitarbeiter in der Bau- und Industriebranche müssen sich innerhalb kurzer Zeit in ein neues Themengebiet einarbeiten. Der Besuch eines Seminars kommt nicht in Frage: zu aufwändig, zu kostenintensiv, nicht fokussiert genug. Certific bringt das Training zu den Unternehmen. In einem drei- bis vierstündigen Training am Arbeitsplatz, wie etwa direkt auf der Baustelle, wird den Mitarbeitern der Trainingsinhalt präsentiert, bei Bedarf mittels mobiler Trainingsanlagen. „Beim Microlernen geht es um Lernen in kleinen Lerneinheiten und kurzen Schritten. Das bedeutet Wissensnuggets und kurze Lerneinheiten – Fingerfood fürs Gehirn sozusagen,“ erklärt Hynek.

Smart: Lernen am Smartphone oder Learning Stations

Nach den kurzen Präsenzeinheiten schlägt die Stunde des Mobile Learning. Auf Smartphones oder Learning Stations wird auf einer Lern-App das neue Wissen geübt und wiederholt. Die App verhindert, dass die Teilnehmer mit dem Lernstoff allein gelassen werden, die Lust am Lernen verlieren und das aufgenommene Know-How und Know-That schnell vergessen. „Mobile Endgeräte sollen auch Spaß beim Lernen garantieren. Wir holen Mitarbeiter dort ab, wo sie sich ohnehin gern aufhalten: in der digitalen Welt“, so Hynek. Gerade in der Bau- und Industriebranche sind die Unterschiede hinsichtlich Arbeitsort, Tätigkeit und Anforderungen der Mitarbeiter groß. Bei international tätigen Unternehmen können sogar Sprachen und Sicherheitsbestimmungen unterschiedlich sein. Mit einer App können Mitarbeiter zu jeder Zeit und an jedem Ort erreicht werden. Die Folge: hohe Akzeptanz und Motivation. Der digitale Lerncontent steht den Mitarbeitern überall, zu jeder Zeit und zu jeder Gelegenheit zur Verfügung. Für die Bau- und Industriebranche ist das besonders relevant, da den meisten Mitarbeitern am Arbeitsplatz kein eigener PC zur Verfügung steht.

Das Lernverhalten sowie die Lerngeschwindigkeit sind höchst individuell. Lern-Apps helfen dabei, unterschiedliche Bildungsniveaus anzugleichen. Der eine sieht sich ein Video zehnmal an, der andere braucht das nur einmal, um zu verstehen, worum es geht. Die zielgerichtete und nachhaltige Weiterbildung erfolgt vor allem durch digitale Medien. Das Prinzip der Wiederholung garantiert den bestmöglichen Lernerfolg. Die App registriert, welche Lernziele ein Teilnehmer erreicht hat und an welchen er noch arbeitet. Die Konsequenz: Jeder Teilnehmer übt genau die Lerninhalte, die er noch nicht verinnerlicht hat. Die Behaltenswahrscheinlichkeit und die Verfestigung des neuen Wissens nehmen zu. Bei Bedarf und auf Wunsch sind die Lernergebnisse für den Auftraggeber abrufbar. Diese Funktion ist zum Beispiel bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter sinnvoll, wenn Arbeitgeber ein Interesse daran haben, zu erfahren, welche Einarbeitungsprozesse verbesserungswürdig sind. Auch der Aufbau einer unternehmensinternen Akademie ist möglich, etwas, das bislang Konzernen vorbehalten war.

Der Offline-online Methoden Mix bündelt die Erkenntnisse aus der Lernforschung. „Studien zeigen, dass crossmedial vermittelte Inhalte zu 80 bis 90 Prozent dauerhaft im Gedächtnis bleiben, ein Quantensprung gegenüber klassischen Seminaren“, so Hynek.

Rene Hynek

Geschäftsführer Safety Certification GmbH

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