Die smarte Suche nach den besten Köpfen

Tirol (17.08.2018) – Das Smartphone-Zeitalter verändert die Personalsuche: Rekrutierungslösungen via Smartphone oder Tablet gewinnen immer mehr an Bedeutung. Auch bei der Einschulung neuer Mitarbeiter kann das Handy zum Einsatz kommen.

Nach Online-Stellenanzeigen, E-Recruitment und Social-Media-Recruiting gibt es eine weitere Entwicklung: Statt klassisch mit dem Computer surfen immer mehr Menschen mit einem Tablet oder Smartphone im Internet und greifen dabei auch auf Stellenanzeigen zu. Der Stellenwert des Smartphones bei der Jobsuche nimmt daher immer mehr zu. „Es ist nicht so, dass in Zukunft Bewerbungen übers Smartphone geschickt werden, aber Jobsuchende aller Generationen werden künftig vermehrt Smartphones und Tablets nutzen, um offene Stellenangebote zu studieren und sich über Arbeitgeber zu informieren“, so Jasmin Walch, BSc, Rekrutierungsspezialistin von Duftner & Partner Unternehmensberatung und Personalmanagement.

Firmen, die lieblos auf die immer gleiche Weise ver­suchen, gute Mitarbeiter zu finden, gehen im Wettbewerb um die besten Köpfe im Zweifel leer aus. So begrüßen nach Studien sieben von zehn Jobsuchenden, wenn Stellenbörsen mobile Apps zur Verfügung stellen. Personaler sind daher gefordert, die Karrierehomepage und die Jobanzeigen auf mobile Endgeräte auszurichten. Im Recruiting werden benutzerfreundliche Karriere-Apps immer wichtiger, um mit den Bewerbern zeitgemäß kommunizieren zu können. Auch die Integration von Social-Media-Kanälen in die Recruiting-Aktivitäten gehört heute beim Versuch, Kandidaten fürs eigene Unternehmen zu begeistern, zum guten Ton.

Der Personaler eines Unternehmens muss sich sechs Fragen stellen: Wie sieht die Unternehmensseite am Smartphones aus? Ist es möglich per Smartphone auf der Unternehmensseite offene Stellen zu finden? Kann ein Besucher der Website auf offenen Stelle etwas anklicken, um Kontakt aufzunehmen? Ist die Darstellung der offenen Jobs für das mobile Lesen optimiert? Wie findet der Interessent einen alternativen Job per Mobiltelefon auf der Website? Kann er sich auf Ihrer Website mit einer One-Click-Bewerbung bewerben?

Tirol ist anders

In Tirol gibt es eine Besonderheit: Der Arbeitsmarkt ist begrenzt. „In Metropolregionen wie München oder Wien ist es deutlich einfacher genau zum Anforderungsprofil passende Mitarbeiter zu finden. Das heißt in Tirol kommt es öfter vor, dass ein Bewerber möglicherweise nur 60 Prozent des Profils erfüllt. Das Unternehmen muss daher die restlichen 40 Prozent mit Schulungen wettmachen,“ so Walch. Das perfekte Onboarding neuer Mitarbeiter spielt dabei eine große Rolle. Die Schulungen müssen individuell angepasst sein, außerdem schnell gehen und kostengünstig sein. Auch dabei greifen immer mehr Unternehmen aufs Smartphone zurück. „Mobile Learning, das bedeutet Lernen am Smartphone, ist nicht nur die Zukunft, sondern für immer mehr Unternehmen auch bereits die Gegenwart der Personalschulung“, so Walch.

Schulungen am Smartphone

Je schwieriger die Beschaffung neuer Mitarbeiter wird, desto mehr Aufmerksamkeit widmen die Unternehmen der Bindung ihrer vorhandenen Belegschaften, dazu gehören maßgeschneiderte Fort- und Weiterbildungen. Die Zeiten der Tagesseminare sind in vielen Unternehmen vorbei. Immer weniger Unternehmen wollen bzw. können es sich leisten Mitarbeiter stunden- oder sogar tagelang aus dem Arbeitsumfeld zu reißen und irgendwohin zu schicken. „Die Kombination aus Mobile Learning mittels App und kurzen Präsenztrainings vor Ort ist für immer mehr Unternehmen der Schlüssel zum Erfolg. Diese Kombination bündelt die neuesten Erkenntnisse der Lernforschung und hebelt die Vergessenskurve aus“, erklärt Walch. Mitarbeiter Apps, die zu Unternehmensakademie ausgebaut werden können, erhöhen die Bindung und das Bewusstsein einer Firmenzugehörigkeit. Studien zeigen: Es ist nicht nur die Höhe des Gehalts, die ausschlaggebend für die Wahl des Arbeitgebers ist.

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